Lernapp für Menschen mit geistiger Behinderung: „Anne zeigt ihr zu Hause“ – am 31.5. kostenlos

Lernapp für Menschen mit geistiger Behinderung

In der Lern-App „Anne zeigt ihr zu Hause (Pro)“ wird spielerisch der Wortschatz trainiert sowie das zielgerichtete Suchen, Fokussieren und Antippen von Gegenständen. Fähigkeiten im Bereich Wahrnehmung und Feinmotorik werden dadurch angeregt. Anne zeigt in acht Räumen ihr zuhause und sucht dabei über 200 Alltagsgegenstände: „Richtig, da sind ja meine Socken!“ Eigentlich für Kinder entwickelt, stößt die App sowohl bei Beschäftigten mit geistiger Behinderung in der WfBM als auch in der Tagesförderstätte auf positive Resonanz.

Bisher gab es zwei Räume kostenlos, der Rest konnte ausschließlich als In-App Kauf erworben werden. Nun wurde in Kooperation mit in.betrieb eine Vollversion entwickelt, die am 31.5. für 24 Stunden kostenlos im App-Store heruntergeladen werden kann.

in.betrieb- Gesellschaft für Teilhabe und Integration,

Julia Hillebrecht, Bildungskoordination (julia.hillebrecht@inbetrieb-mainz.de)

Fachtagung „SmarteInklusion – Teilhabe in Arbeit durch Digitalisierung“

Einladung zur Fachtagung

„SmarteInklusion – Teilhabe in Arbeit durch Digitalisierung“

Donnerstag den 15.07.2021

an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel

Im Rahmen der Partizipation von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen ist die Teilhabe in Arbeit ein wichtiger Baustein. Das Ziel der Integration in den ersten Arbeitsmarkt ist eine große Herausforderung, bei der digitale assistive Technologien einen wichtigen Beitrag leisten können.

Wir möchten Sie deshalb zu unserer Fachtagung „SmarteInklusion – Teilhabe in Arbeit durch Digitalisierung“ an der Ostfalia Hochschule einladen und Ihnen die Ergebnisse unseres BMBF Forschungsprojekts „SmarteInklusion – Smarte Devices zur Förderung der Inklusion in den ersten Arbeitsmarkt“ vorstellen.
Ziel dieses BMBF Projekts ist es die berufliche Teilhabe und die Chancen von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und erworbenen Hirnschädigungen auf dem ersten Arbeitsmarkt mittels der Nutzung von Smart Devices zu verbessern. Wir stellen Ihnen die von der Ostfalia Hochschule entwickelte RehaGoal App, sowie weitere digitale Unterstützungsmöglichkeiten mit ihren Chancen und Grenzen vor und laden Sie herzlich ein, diese Technologien detailliert kennen zu lernen und mit uns darüber zu diskutieren.
Die Fachtagung SmarteInklusion wird als hybride Veranstaltung durchgeführt. Das heißt, die Teilnahme ist sowohl vor Ort, unter Einhaltung der Hygiene und Abstandsregeln, als auch virtuell mit Online-Zugang möglich. Das detaillierte Programm können Sie der Einladung entnehmen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie den Termin am 15.07.2021 ermöglichen können und hoffen sehr, dass Ihre Teilnahme an der Tagung vor Ort in Wolfenbüttel oder zumindest virtuell möglich sein wird.

Bitte melden Sie sich bis zum 30.06.2021 unter
www.drk-kv-wf.de/smarteinklusion

Die digitalen Wege werden breiter: Die Jahrestagung der kreuznacher digitaldialoge war ein voller Erfolg.

Bildschirmfoto aus der Videokonferenz

Nicht nur in der Produktion und Dienstleistung eröffnet die Digitalisierung neue Wege, sie ermöglicht auch in Pandemiezeiten die gemeinsame Diskussion darüber. So war es den Teilnehmenden der dritten Jahrestagung der kreuznacher digitaldialoge möglich, sich ganz ohne Mundschutz und Mindestabstand zu erfolgreichen Praxisbeispielen und Handlungsfeldern von Digitalisierung in der WfbM zu informieren und auszutauschen.

Die Tagungsbeiträge der hochkarätige Referent*innen aus ganz Deutschland waren im Vorfeld als Videos eingereicht worden und wurden nach dem individuellen Betrachten live per Videokonferenz diskutiert. Besonderes Highlight war die Ideenbörse am frühen Nachmittag, bei der sich die Teilnehmenden auf einem virtuellen Außengelände von Stand zu Stand bewegen und mit den anderen Teilnehmenden ins Gespräch kommen konnten — von den anderen Ständen herüberklingendes Gemurmel und Lachen inklusive. Nicht ganz wie im echten Leben war diese Erfahrung, so die einhellige Meinung der Teilnehmenden, aber doch zumindest eine spannende Annäherung an face-to-face-Gespräche, die die gängigen Videokonferenzformat an Lockerheit und Flexibilität deutlich übertraf.

Zum Thema der Jahrestagung „Digitale Wege: Digitalisierung in der Produktion und Dienstleistung in der Arbeit von Menschen mit Behinderung“ stellten die Referent*innen unterschiedlichste Projekte vor: Digitale Assistenzsysteme an Montagearbeitsplätzen oder der beruflichen Bildung, Dokumentations- und Bildungsmöglichkeiten durch iPads und Augmented Reality-Anwendungen, ein umfassendes Dokumentations-, Lern- und Organisationssystem für Großküchen und Qualitätsmanagement sowie mobile Systeme zum digital gestützten, multimedialen Lernen und Trainieren von praktischen Handlungsabläufen in beruflichen Ausbildungs- und Arbeitsprozesse. Die Werkstätten der Stiftung kreuznacher diakonie waren neben dem Fachdienst Bildung und Qualifizierung, der die Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Technologie und Arbeit (ITA) ausrichtete, mit zwei Informationsständen zu den Themen iPad für Mitbestimmung sowie st@tt|Werkstatt-TV vertreten. Die dazu erstellten Informationen sind auf der Seite der Ideenbörse hinterlegt: https://khdi2.org/tagungen/jahrestagung-2020-ideenboerse/.

Auch die Videobeiträge der Tagung bleiben auf der Tagungsseite abrufbar: https://khdi2.org/tagungen/jahrestagung-2020-tagungsseite/.

Wir sind umgezogen!

Frontseite von khdi2

Die kreuznacher digitaldialoge haben eine neue Heimat gefunden. Die Webseiten liegen nun auf eigenen Servern und lassen sich damit freier gestalten und anpassen.

Damit verbunden verabschieden wir uns von dem alten Mitgliedersystem, mit dem man sich Nachrichten senden oder „Freundschaften“ schließen (und auch wieder beenden) konnte. Durch unser neues System der Anmeldung zu unserem Newsletter gibt es ab jetzt keine Datenbank mit Mitgliedern und deren Kontaktdaten, die über das Internet zugreifbar ist – das ist maximaler Datenschutz für unsere Mitglieder. Allerdings müssten Sie sich einmalig neu anmelden und Ihre Präferenzen bzgl. Informationen angeben. Alle auf der alten Plattform gespeicherten Daten werden nach dem Umzug komplett gelöscht.

Digitale Tools für Inklusive Bildung

atempo (Graz) hat sich schlau gemacht und das weitreichende Angebot für inklusive Apps durchforstet. Viele Apps wurden in der Praxis getestet. Die Ergebnisse stellen sie in einer leicht verständlichen, barrierefreien Broschüre allen interessierten Menschen kostenlos zur Verfügung.

atempo setzt dabei den Schwerpunkt auf iPads, da viele (inklusive) Lern-Apps nur für diese Geräte entwickelt wurden. Aus Sicht von atempo bieten  iPads die beste Unterstützung für Personen mit Einschränkungen.

Die Erstellung dieser Broschüre wurde aus Mitteln des EU Projektes SOIL (Social Inclusion of Learners) finanziert und leistet einen Beitrag zur Nachhaltigkeit dieses Projektes.